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Influenzaviren
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Zu den Influenzaviren zĂ€hlen die Gattungen Alpha-, Beta-, Gamma- und Deltainfluenzavirus. Unter den Gattungen finden sich auch die Erreger der Influenza oder âechtenâ Grippe. GemÀà International Committee on Taxonomy of Viruses (ICTV, Stand: 30. MĂ€rz 2024) haben alle vier Gattungen jeweils nur eine Spezies, die mit dem Art-Epitheton influenzae bezeichnet wird. Diesen vier umfassen jeweils nur ein Virus, und zwar der Reihe nach das Influenza-A-Virus (FLUAV oder IAV) bis Influenza-D-Virus (FLUDV oder IDV).cite-ref-4[4]
Contents
âą Aufbau
âą Virion
âą Genom
âą HĂŒllproteine
âą Interne Proteine
âą Wirtsrestriktion
âą Import
âą Replikation
âą Export
âą Systematik
⹠VariabilitÀt
âą Antigendrift
âą Antigenshift
âą Vorkommen
âą Meldepflicht
âą Weblinks
âą Einzelnachweise
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Aufbau
Virion
Das innerhalb der LipidhĂŒlle (genauer: Virusmembran) befindliche Ribonukleoprotein des Virusteilchens (Virions) besitzt eine ungefĂ€hr helikale Symmetrie. Das Ribonukleoprotein ist ein Komplex aus dem Genom des Virus, den strukturellen (M1 und NP) und den replikationsrelevanten Proteinen (PA, PB1, PB2).
Im Transmissionselektronenmikroskop sieht man alle Gattungen dieses Virus als kugelige oder sphĂ€risch ellipsoide (rundliche bis eiförmige), gelegentlich auch filamentöse (fadenförmige), umhĂŒllte Viruspartikel mit einem Durchmesser von 80 bis 120 nm,cite-ref-lamb-5-0[5] in deren LipidhĂŒlle eine variierende Anzahl der drei Membranproteine HA, NA und M2 beim Influenza-A-Virus bzw. der zwei Membranproteine HA und NA beim Influenza-B-Virus (IBV) oder der HĂ€magglutinin-Esterase-Faktor HEF und das Matrixprotein CM2 beim Influenza-C-Virus (ICV) eingelagert sind. Die Glykoproteine HA und NA ragen als 10 bis 14 nm lange, Spikes oder Peplomere genannte FortsĂ€tze ĂŒber die VirusoberflĂ€che des Influenza-A-Virus (IAV) hinaus. Dagegen ragt das M2 des Influenza-A-Virus nur mit 24 AminosĂ€uren aus der Lipiddoppelschicht heraus und wird unter der Ăberdeckung des HA und NA kaum von Antikörpern im Zuge einer Immunreaktion erkannt. Beim Influenza-A- und Influenza-B-Virus sind daher genau zwei Typen dieser Spikes serologisch von besonderem Interesse: das HĂ€magglutinin (HA) und die Neuraminidase (NA), gegen die Antikörper nach einer Erkrankung und in geringerem Umfang auch nach einer Impfung mit einem Influenzaimpfstoff gegen Influenza A und B entstehen. Diese Antikörper können zur serologischen Klassifizierung der 18 HA- und 11 NA-Subtypen von Influenza-A-Viren herangezogen werden (nach Stand 2017, siehe hierzu auch A/H18N11).
Genom
Das Genom der Influenzaviren besteht gewöhnlich aus acht RNA-Abschnitten (Segmenten) negativer PolaritĂ€t, bei den selteneren Influenza-C- und -D-Viren sind es nur sieben. Diese RNA-MolekĂŒle enthalten die genetische Information, die fĂŒr die Vermehrung und den Zusammenbau der Viruspartikel benötigt wird, und kommen im Virion bevorzugt einzelstrĂ€ngig vor.cite-ref-lamb-5-1[5] Ebenso kommt in einem Virion nur eine Kopie des Genoms vor.cite-ref-rossman-6-0[6] Die Segmentierung des Genoms ist auch fĂŒr die erhebliche Steigerung der genetischen VerĂ€nderlichkeit (VariabilitĂ€t) der Influenzaviren ĂŒber die FĂ€higkeit zur genetischen Reassortierung (auch Antigen-Shift) verantwortlich, da bei einer Superinfektion einer Zelle (mit einem anderen Influenzastamm) ein Austausch der Segmente erfolgen kann. Durch das RNA-basierte einzelstrĂ€ngige Genom kommen hĂ€ufig Punktmutationen vor (sogenannter Antigen-Drift), denn die RNA-Polymerasen von RNA-Viren besitzen keine Exonuklease-Funktion zur Korrektur von Kopierfehlern. Durch beide Mechanismen entstehen Fluchtmutationen zur Umgehung der Immunantwort, wĂ€hrend die Funktionen des Virions erhalten bleiben sollen. Das Genom erhĂ€lt die stĂ€rkste Anpassung durch den vom Immunsystem ihrer Reservoirwirte erzeugten Selektionsdruck, wobei der Erhalt der Funktionen der Proteine fĂŒr eine hohe Reproduktions- und Infektionsrate notwendig ist.
Die acht verschiedenen RNA-Segmente (HA, NA, M, NP, PA, PB1, PB2 und NS) kodieren beim Influenza-A-Virus ĂŒblicherweise zehn, gelegentlich elf virale Proteine:cite-ref-7[7] das HĂ€magglutinin (HA), die Neuraminidase (NA), das Nukleoprotein (NP), die Matrixproteine (M1 und M2), die RNA-Polymerase (PA), die Polymerase-bindenden Proteine (PB1, PB2 und vereinzelt auch PB1-F2) und die Nichtstrukturproteine (NS1 und NS2). Beim Genom des Influenza-C-Virus mit seinen sieben Segmenten fehlt die Neuraminidase, da deren Funktion mit der HĂ€magglutinin-Funktion im HEF integriert ist. Aus den RNA-Segmenten M, NS und in manchen StĂ€mmen auch aus PB1 entstehen beim Influenza-A-Virus durch alternatives SpleiĂen jeweils zwei Proteine, M1 und M2 bzw. NS1 und NS2 bzw. PB1 und PB1-F2. Am 5'- und am 3'-Ende jedes Segments befindet sich im Virion ein Polymerasekomplex aus PA, PB1 und PB2.cite-ref-8[8]
HĂŒllproteine
Das HĂ€magglutinin (HA) ist ein Lektin und bewirkt die Verklumpung (Agglutination) von Erythrozyten und vermittelt bei der Infektion die Anheftung des Virusteilchens (Virions) an eine Wirtszelle. Das Ankoppeln des HĂ€magglutinins an eine Zelle geschieht durch eine Anlagerung eines Teils des HĂ€magglutininmolekĂŒls an SialinsĂ€uren (SA) auf Proteinen der WirtszellenhĂŒlle, die als Rezeptoren (SA-Rezeptoren) fungieren.cite-ref-9[9] Diese SialinsĂ€uren sind bei Vögeln gehĂ€uft α2,3-verknĂŒpft und bei SĂ€ugern gehĂ€uft α2,6-verknĂŒpft.cite-ref-immunization-by-avian-h5-influenza-hemagglutinin-mutants-with-altered-receptor-binding-specificity-10-0[10] Daneben unterscheiden sich die Verteilungen dieser VerknĂŒpfungen in der Lunge in SĂ€ugern und Vögeln.cite-ref-11[11] Jede HĂ€magglutininvariante passt dabei an einen bestimmten Wirtszellenrezeptor nach dem SchlĂŒssel-Schloss-Prinzip, wobei jeder Wirt nur ĂŒber einen Teil aller von Influenzaviren genutzten Rezeptoren verfĂŒgt. Diese Tatsache ist auch der Grund dafĂŒr, dass bestimmte Subtypen oder Virusvarianten mit ihrem speziellen HĂ€magglutinintyp bestimmte Wirte leicht infizieren und dabei eine Erkrankung auslösen können und andere prinzipiell mögliche Wirte wiederum nicht oder nur sehr eingeschrĂ€nkt. Nach einer proteolytischen Aktivierung des von einer Zelle aufgenommenen HĂ€magglutinins durch zellulĂ€re Serinpeptidasen und einer AnsĂ€uerung des Endosoms bewirkt das HĂ€magglutinin in seiner zweiten Funktion als fusogenes Protein ĂŒber seine FusionsdomĂ€ne eine Fusion mit der endosomalen Membran zur Freisetzung des Ribonukleoproteins ins Zytosol. Das HĂ€magglutinin ist aus drei gleichen Proteinen aufgebaut (ein Homotrimer). Mittels Proteolyse wird jeder dieser drei Teile (Monomere) wiederum in zwei Polypeptidketten gespalten, die jedoch ĂŒber eine DisulfidbrĂŒcke miteinander verbunden bleiben. Diese Spaltung ist bei der Entpackung der Viren fĂŒr die Fusion der Virusmembran mit der Endosomenmembran zwingend notwendig, nicht jedoch fĂŒr die Rezeptorbindung. Durch Mutationen, besonders in Hinblick auf mögliche VerĂ€nderungen des HĂ€magglutinins, kann sich die Infektionsgefahr fĂŒr den einen oder anderen potentiellen Wirt erheblich Ă€ndern. Allerdings können die Viren die HA-Bindungsstelle nicht beliebig verĂ€ndern, da bei einem Funktionsverlust der Wiedereintritt in Zellen nicht mehr erfolgen kann und somit die Infektkette unterbrochen wird.cite-ref-immunization-by-avian-h5-influenza-hemagglutinin-mutants-with-altered-receptor-binding-specificity-10-1[10] Vor allem gegen das HĂ€magglutinin werden neutralisierende Antikörper ausgebildet, die eine erneute Infektion mit demselben Virusstamm verhindern. Daher sind neu auftretende Epidemien meistens von Ănderungen im HĂ€magglutinin begleitet.cite-ref-12[12]
Die Neuraminidase (NA) hat im Infektionsvorgang viele Funktionen, darunter eine enzymatische Funktion zur Abspaltung (Hydrolyse) der N-AcetylneuraminsĂ€ure (eine SialinsĂ€ure) an zellulĂ€ren Rezeptoren. Dadurch erfolgt die Freisetzung der durch die Replikation neu entstandenen Viren (Tochtervirionen aus den infizierten Zellen) und damit eine Ausbreitung der Infektion sowohl innerhalb desselben Organismus als auch auf andere Organismen.cite-ref-13[13] AuĂerdem verhindert die Neuraminidase ein HĂ€magglutinin-vermitteltes Anheften der Tochtervirionen an bereits infizierte Zellen, weil die infizierten Zellen durch die Neuraminidase auf ihrer ZelloberflĂ€che kaum noch N-AcetylneuraminsĂ€ure auf ihrer ZelloberflĂ€che tragen. Als Nebeneffekt wird der Schleim in der Lunge verflĂŒssigt. Daneben verhindert die Neuraminidase, dass in einer infizierten Zelle wĂ€hrend der Replikation ein Zelltodprogramm gestartet werden kann.cite-ref-14[14]cite-ref-15[15] Oseltamivir, Zanamivir und Peramivir hemmen bei nicht-resistenten Influenza-A- und Influenza-B-Varianten die Neuraminidase.
Das Matrixprotein 2 (M2) ist das kleinste der drei Membranproteine des Influenza-A-Virus. Bei diesem besteht M2 aus circa 97 AminosĂ€uren, wovon 24 AminosĂ€uren aus der Membran herausragen. Das Matrixprotein M2 ist bei Influenza-A-Viren ein Protonenkanal zur AnsĂ€uerung des Inneren des Virions nach einer Endozytose, so dass die FusionsdomĂ€ne des HĂ€magglutinins ausgelöst wird und eine Verschmelzung von Virus- und Endosomenmembran zur Freisetzung des Ribonukleoproteins ins Zytosol erfolgen kann.cite-ref-rossman-6-1[6] Gleichzeitig bewirkt die AnsĂ€uerung im Inneren des Virions eine Dissoziation des Matrixproteins 1 vom Ribonukleoprotein.cite-ref-rossman-6-2[6] Beim Influenza-B-Virus ist das Matrixprotein 2 (BM2) kein HĂŒllprotein, sondern ein lösliches Protein von circa 109 AminosĂ€uren.cite-ref-16[16] Beim Influenza-C-Virus ist das entsprechende Matrixprotein CM2, wie beim Influenza-A-Virus, ein Ionenkanal. Amantadin und Rimantadin hemmen bei nicht-resistenten Influenza-A-Varianten das Matrixprotein M2.
Interne Proteine
Als weitere im Virion befindliche Proteine (Strukturproteine, englisch structural proteins) existieren neben den HĂŒllproteinen die internen Proteine (engl. core proteins). Der Bereich zwischen Virusmembran und Ribonukleoprotein wird als Matrix oder Viruslumen (lateinisch lumen fĂŒr âLichtâ) bezeichnet, da er im Transmissionselektronenmikroskop aufgrund einer niedrigeren Elektronendichte heller als das Ribonukleoprotein erscheint. An der Innenseite der Virusmembran befinden sich die zytosolischen Anteile der drei Membranproteine HA, NA und M2, sowie das Matrixprotein M1, welches die Virusmembran mit dem Ribonukleoprotein verbindet, bei AnsĂ€uerung aber das Ribonukleoprotein freisetzt. Das Ribonukleoprotein besteht aus dem Nucleoprotein NP, den viralen RNA-Segmenten und den fĂŒr die Replikation und Transkription notwendigen Proteinen des Polymerase-Komplexes (PA, PB1 und PB2, mit A fĂŒr acide oder B fĂŒr basisch bezeichnet, je nach ihren isoelektrischen Punkten).cite-ref-17[17] Das Nucleoprotein NP bindet neben dem Matrixprotein M1 an die virale RNA und vermittelt ĂŒber sein Kernlokalisierungssignal den Transport in den Zellkern.cite-ref-18[18] NS2 kommt in geringen Mengen gelegentlich auch im Virion vor.cite-ref-fields-19-0[19]
Nichtstrukturproteine
Die regulatorischen Proteine NS1, NS2 und das bei manchen StĂ€mmen auftretende PB1-F2 kommen nicht im Virion vor und werden daher als Nichtstrukturproteine bezeichnet. Das NS1 mindert durch seine Bindung an PDZ-DomĂ€nen die Interferon-Reaktion des Wirtes und somit die Immunreaktion.cite-ref-20[20] Daneben verhindert NS1 das Ausschleusen wirtseigener mRNA aus dem Zellkern durch Bindung ihrer Cap-Struktur, wodurch die virale RNA vermehrt in Proteine translatiert werden.cite-ref-21[21] NS2 vermittelt den Export viraler mRNA aus dem Zellkern.cite-ref-22[22] PB1-F2 fördert die korrekte Lokalisation des PB1 im Zellkern und bindet an die Polymerase PA und fördert ĂŒber den mitochondrialen Weg die Einleitung der Apoptose zur Verbesserung der Freisetzung der Tochtervirionen.cite-ref-23[23]
Wirtsrestriktion
Die Koevolution von Menschen und Viren (in diesem Falle von RNA-Viren) hat im Menschen antivirale Mechanismen hervorgebracht, die als Wirtsrestriktions- oder auch Resistenzfaktoren (engl. host restriction factors) bezeichnet werden. Hierzu zÀhlen bei Influenzaviren der Myxovirus-Resistenzfaktor Mx1,cite-ref-24[24] NOD-2,cite-ref-25[25] die Toll-like Rezeptoren 3,cite-ref-wu-26-0[26] 7cite-ref-27[27] und 8,cite-ref-28[28] RIG-I,cite-ref-wu-26-1[26] der dsRNA-aktivierte Inhibitor der Translation DAI,cite-ref-29[29] MDA5,cite-ref-30[30] die Oligoadenylatsynthase OAS1,cite-ref-31[31] das Nod-like Receptor Protein 3 (NLRP-3)cite-ref-32[32] und die Proteinkinase R.cite-ref-33[33]
Replikationszyklus
FĂŒr den Replikationszyklus des Influenza-A-Virus sind mindestens 219 wirtseigene Proteine notwendig.cite-ref-34[34]
Import
Die Influenzaviren werden beim Menschen im Atemtrakt (Respirationstrakt) eines infizierten Individuums repliziert. Menschliche Grippeviren bevorzugen Zellen des Flimmerepithels. Im Gegensatz dazu vermehrt sich das Grippe-Virus bei Vögeln hauptsÀchlich in den Darmepithelzellen.cite-ref-35[35]
Die Viren wandern bei ihrem Wirt durch das Mucin (Schleim) in die Epithelzellen, die als Wirtszellen dienen. DafĂŒr, dass sie dabei nicht mit dem Schleim verkleben, sorgt die Neuraminidase, welche den Schleim verflĂŒssigt.cite-ref-alonso-36-0[36] Nach der Bindung des HĂ€magglutinins an eine N-Acetyl-NeuraminsĂ€ure auf einer ZelloberflĂ€che erfolgt die EinstĂŒlpung des Virions durch Endozytose. Im Endosom schneiden zellulĂ€re Serinproteasen das HĂ€magglutinin in seine aktivierte Form. Daneben sinkt der pH-Wert im Endosom, wodurch ĂŒber das Ionenkanalprotein M2 das Innere des Virions angesĂ€uert wird. Die AnsĂ€uerung löst die FusionsdomĂ€ne des HĂ€magglutinins aus, wodurch die Virusmembran mit der Endosomenmembran verschmilzt und das Ribonukleoprotein ins Zytosol freigesetzt wird, gleichzeitig löst sich M1 vom Ribonukleoprotein, wodurch die Kernlokalisierungssignale des NP im Ribonukleoprotein exponiert werden. Das Ribonukleoprotein wird auch durch einen zellulĂ€ren Abbaumechanismus, das Aggregosom, vom Matrixprotein befreit, vermutlich unter Verwendung von zelleigenen Motorproteinen.cite-ref-37[37] Ăber die Kernlokalisierungssequenz des Nukleoproteins erfolgt anschlieĂend ein Import des Ribonukleoproteins in den Zellkern.cite-ref-rossman-6-3[6]
Replikation
Die Kopie der viralen RNA erfolgt bei IAV und IBV durch den viralen Polymerasekomplex â ein Heterotrimer aus den drei Proteinen PA, PB1 und PB2 â unter Verwendung der Ribonukleotide des Wirts.cite-ref-38[38] Die Transkription zur Erzeugung der viralen mRNA erfolgt durch selten vorkommenden Mechanismus des Cap snatching.cite-ref-pflug-39-0[39] Die mit 5'-methylierten Cap-Strukturen modifizierten zellulĂ€ren mRNA werden von PB2 an der 7-Methylguanosingruppe gebunden und anschlieĂend 10 bis 13 Nukleotide nach der Cap-Struktur durch PA geschnitten. Die kurzen Cap-tragenden Fragmente werden von PB1 gebunden und im RNA-Polymerase-Komplex als Primer fĂŒr die Transkription viraler RNA verwendet. Der Polymerase-Komplex bindet dabei kurzfristig an die zellulĂ€re RNA-Polymerase II.cite-ref-pflug-39-1[39] Nebenbei wird dadurch die mRNA des Wirts zerlegt, so dass das Ribosom freier fĂŒr die Synthese der viralen mRNA ist. WĂ€hrend die zellulĂ€re mRNA eine Cap-Struktur und eine Polyadenylierung trĂ€gt, hat die virale RNA der Replikation beides nicht.cite-ref-40[40]
Export
Durch das NS2-Protein wird die vervielfĂ€ltigte virale RNA aus dem Zellkern ins Zytosol geschleust, wo nach der RNA-Vorlage am Ribosom Proteine hergestellt werden. Die strukturellen Proteine binden aneinander, der Polymerase-Komplex aus PA, PB1 und PB2 bindet an das 5'- und das 3'-Ende der viralen RNA und das NP-Protein bindet an die restliche virale RNA, wodurch sich das Ribonukleoprotein zusammenfĂŒgt.cite-ref-pflug-39-2[39]cite-ref-41[41] Die viralen HĂŒllproteine HA und NA sammeln sich an der ZelloberflĂ€che an den Lipid Rafts, nicht aber M2.cite-ref-rossman-6-4[6] Das Ribonukleoprotein bindet an die Innenseite der Lipid Rafts. Der Mechanismus der Knospung ist noch nicht geklĂ€rt.cite-ref-rossman-6-5[6] Influenzaviren sind lytische Viren. Sie induzieren einen programmierten Zelltod der Wirtszelle.cite-ref-42[42]
In einer einzigen infizierten Wirtszelle können sich bis zu etwa 20.000 neue Influenzaviren bilden (englisch burst size âBerstgröĂeâ), bevor diese dann abstirbt und anschlieĂend die freigesetzten Viren weitere Nachbarzellen infizieren. In infizierten Zellkulturen oder embryonierten HĂŒhnereiern wurden virusstammabhĂ€ngige Werte zwischen 1.000 und 18.755 Tochtervirionen pro Zelle ermittelt.cite-ref-43[43]cite-ref-44[44]cite-ref-45[45] Diese produzieren dann ebenfalls jeweils viele Tausende neuer Viren. So erklĂ€rt sich auch die Schnelligkeit, mit der sich in der Regel diese virale Infektion im Körper eines Betroffenen ausbreitet.
Systematik
Es gibt vier verschiedene Gattungen der Influenzaviren (Alpha bis Delta), welche mit weiteren Gattungen wie Isavirus, Quaranjavirus, Thogotovirus etc. zusammen zur Familie der Orthomyxoviren (Orthomyxoviridae) gehören.
In Fachkreisen wird jede Virusvariante mit den Kennungen Typus, Ort der erstmaligen Isolierung (Virusanzucht), Nummer des Isolats, Isolierungsjahr (Beispiel: Influenza B/Shanghai/361/2002) und nur bei den A-Viren auch zusĂ€tzlich mit der Kennung des OberflĂ€chenantigens benannt [Beispiel: Influenza A/California/7/2004 (H3N2)].cite-ref-46[46] Ebenso werden Influenzaviren nach ihrem natĂŒrlichen Wirt benannt (Vogelgrippeviren, Schweinegrippeviren).cite-ref-who1-47-0[47] Allerdings werden die ausgelösten Grippen nur als Vogelgrippen oder Schweinegrippe bezeichnet, wenn die Infektion in dieser Wirtsspezies stattfindet, nicht aber beim Menschen.cite-ref-who1-47-1[47] Wenn der Mensch aufgrund einer VerĂ€nderung eines Influenzavirus zur hĂ€ufiger infizierten Wirtsspezies wird, verwendet man die Schreibweise der Serotypen mit einem nachgestellten v (von engl. variant), z. B. H1N1v, H3N2v.cite-ref-48[48]
Alphainfluenzavirus mit Spezies A. influenzae
Die lineare, einzelstrĂ€ngige RNA ihres Genoms besitzt acht Segmente und sie zeichnen sich besonders durch groĂe Unterschiede in den antigenen Eigenschaften aus, die im Vergleich zu den anderen Gattungen auf besonders hoher Mutationsfrequenz und Neugruppierungen beruhen. Diese Untertypen befallen ĂŒblicherweise jeweils nur bestimmte Wirte und innerhalb derer bestimmte Zellarten (siehe Tropismus). Dazu zĂ€hlen der Mensch und verschiedene SĂ€ugetierarten wie Schweine (siehe unter Schweineinfluenza), Pferde (siehe unter Pferdeinfluenza), Nerze, Seehunde und Wale, Haushunde, einige Katzenarten und zahlreiche Vogelarten.cite-ref-49[49] Das primĂ€re Reservoir aller Influenza-A-Subtypen liegt im WassergeflĂŒgel.cite-ref-50[50] Alle der ersten 16 HA- und 9 NA-Serotypen von Influenza A können Vögel infizieren.cite-ref-51[51] Die erst 2012 und 2013 entdeckten Subtypen A/H17N10 und A/H18N11 wurden hingegen bisher nur aus FruchtfledermĂ€usen isoliert.
Neuere Forschungen konnten auch Wirkungen der Influenza-A-Viren auf die HĂ€matopoese belegen.cite-ref-52[52]
Influenza-A-Subtypen
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Hauptartikel
:
Liste von Subtypen des Influenza-A-Virus
Im Allgemeinen werden die Subtypen der Spezies Alphainfluenzavirus influenzae (mit Influenza-A-Virus, FLUA oder IAV) in erster Linie serologisch eingeteilt. Dies geschieht nach dem Muster A/HxNy oder A/Isolierungsort/Isolat/Jahr (HxNy). Eine groĂe Anzahl von Untertypen sind identifiziert.cite-ref-53[53]
Die wichtigsten OberflĂ€chenantigene beim Influenza-A-Virus fĂŒr die Infektion des Menschen sind die HĂ€magglutinin-Serotypen H1, H2, H3, H5, seltener H7 und H9 und die Neuraminidase-Serotypen N1, N2, seltener N7, weshalb auch folgende Subtypen fĂŒr den Menschen von besonderer Bedeutung sind:
Eine Variante von Influenza A/H1N1 konnte als Auslöser der so genannten Spanischen Grippe von 1918/1920 im Lungengewebe von Opfern nachgewiesen werden. 2005 gelang Jeffery Taubenberger eine Rekonstruktion des Erregers der Spanischen Grippe aus Genfragmenten. Ein erneuter weltweiter Ausbruch â die so genannte Russische Grippe â ereignete sich 1977.cite-ref-54[54] Im April 2009 ereignete sich in Mexiko ein epidemieartiger Ausbruch einer bis dahin unbekannten Variante des H1N1-Subtyps, an dem zahlreiche Menschen erkrankten (siehe: Pandemie H1N1 2009/10). Da der erste Nachweis von A/H1N1 im Jahr 1930 aus Schweinen erfolgte,cite-ref-55[55]cite-ref-56[56] werden durch diesen Subtyp verursachte Infektionen beim Schwein als Schweineinfluenza bezeichnet.
Influenza-A-Virus H2N2
Ein weltweiter Ausbruch dieses Subtyps der Humaninfluenza war 1957 die Ursache einer Pandemie, die als Asiatische Grippe bezeichnet wurde.
Ein weltweiter Ausbruch dieses Subtyps (A/Hong Kong/1/1968 H3N2)cite-ref-57[57] war 1968 die Ursache einer Pandemie, die als Hongkong-Grippe bezeichnet wurde.
Dieser Subtyp ist bislang nur in sehr seltenen EinzelfĂ€llen von Mensch zu Mensch ĂŒbertragbar, gleichwohl gab es seit 2003 mehrere hundert von der WHO gemeldete TodesfĂ€lle (â Vogelgrippe H5N1).
Vermutlich nach Kontakt mit infiziertem GeflĂŒgel kam es im Februar 2013 erstmals beim Menschen zu Infektionen mit dem Influenza-A-Virus H7N9 und als deren Folgen zu TodesfĂ€llen durch die sogenannte Vogelgrippe H7N9 aufgrund schwerer Pneumonien durch eine bis dahin unbekannte, reassortierte Variante des Virus A/H7N9.cite-ref-58[58] In seltenen FĂ€llen ist eine Ăbertragung von Mensch zu Mensch möglich. Allerdings ist der Erreger nur begrenzt ĂŒbertragbar und es fand bislang keine anhaltende Mensch-zu-Mensch-Ăbertragung statt.cite-ref-59[59]cite-ref-60[60]
Informationen zu Influenza-A-Subtypen bei Vögeln finden sich im Artikel GeflĂŒgelpest.
Betainfluenzavirus mit Spezies B. influenzae
Influenza-B-Subtypen
Die Spezies Betainfluenzavirus influenzae (mit Influenza-B-Virus, FLUB oder IBV) wird nach dem Ort des Auftretens in mehrere Stamm-Linien eingeteilt, z. B.:cite-ref-64[64]
B/Victoria-Liniecite-ref-65[65]
B/Yamagata-Liniecite-ref-66[66]
B/Yamaguchi-Liniecite-ref-67[67]
B/Yokohama-Liniecite-ref-68[68]
B/Yunnan-Liniecite-ref-69[69]
B/Zhuhai-Liniecite-ref-70[70]
Gammainfluenzavirus mit Spezies G. influenzae
Im Gegensatz zu den Influenza-A- und B-Viren hat die lineare, einzelstrĂ€ngige RNA des Genoms der Influenza-C-Viren nur sieben Segmente und sie besitzen keine Neuraminidase (NA). AuĂerdem liegt bei diesen Viren ein OberflĂ€chen-Glykoprotein Haemagglutinin-Esterase-Fusion-Protein (HEF) vor, das sowohl die Aufgaben der Rezeptorbindung des Virus an die Wirtszelle, der anschlieĂenden Eindringung (Fusion) wie auch der spĂ€teren Freisetzung der neugebildeten Viren aus der Zelle ĂŒbernimmt. Das Influenza-C-Virus befĂ€llt Menschen und Schweine (siehe ebenfalls unter Schweineinfluenza), doch spielt er bei Erkrankungen des Menschen keine relevante Rolle, da es, wenn ĂŒberhaupt, nur zu milden Erkrankungen fĂŒhrt.
Influenza-C-Subtypen
Die Unterschiede zwischen einzelnen VirusstÀmmen der Spezies Gammainfluenzavirus influenzae (mit Influenza-C-Virus, FLUC oder ICV) sind gering. Eine Unterteilung in Subtypen findet sich beim NCBI.cite-ref-71[71]
Deltainfluenzavirus mit Spezies D. influenzae
Influenza-D-Subtypen
Die ersten Vertreter der Spezies Deltainfluenzavirus influenzae (mit Influenza-D-Virus, FLUD oder IDV) wurden 2011 isoliert.cite-ref-hause2013-72-0[72] Diese Gattung scheint sehr nahe mit Influenza C verwandt zu sein, die Aufspaltung erfolgte offenbar erst vor einigen hundert Jahren,cite-ref-sheng2014-73-0[73] das Genom hat daher ebenfalls sieben Segmente.cite-ref-74[74] Es gibt gegenwÀrtig mindestens zwei Subtypen.cite-ref-collin2015-75-0[75] HauptsÀchlich werden Rinder infiziert, aber auch Schweine. Eine Unterteilung in Subtypen findet sich beim NCBI.cite-ref-76[76]
VariabilitÀt
Antigendrift
Eine HĂ€ufung von Punktmutationen in den Nukleotiden fĂŒhrt zu einer VerĂ€nderung der Erbinformationen (Gendrift). Die Punktmutationen entstehen bei Influenzaviren hauptsĂ€chlich durch die Ungenauigkeit des Polymerase-Komplexes. Betreffen solche VerĂ€nderungen die beiden Glykoproteine HA und NA (bzw. den sie kodierenden Bereich), bewirkt dies eine Ănderung der OberflĂ€chenantigene des Grippevirus (Antigendrift). Menschliche Antikörper und cytotoxische T-Zellen können immer nur eine solche Variante erkennen, ein nun unerkanntes Virus wird als Fluchtmutante bezeichnet. Diese eher kleinen VerĂ€nderungen sind der Grund dafĂŒr, dass ein Mensch mehrmals in seinem Leben mit einer anderen, nur geringfĂŒgig verĂ€nderten Virusvariante (Driftvariante) infiziert werden kann und dass sowohl Epidemien wie regional begrenzte AusbrĂŒche regelmĂ€Ăig wiederkehren.
Daher ist es ein Ziel des Influenza-Impfstoffdesigns, breitneutralisierende Antikörper hervorzurufen. Nach mehreren ĂŒberstandenen Infektionen mit unterschiedlichen StĂ€mmen kommt es langfristig zu einem Anstieg der Titer von breitneutralisierenden Anti-Influenza-Antikörpern, möglicherweise aufgrund der hohen genetischen VariabilitĂ€t der InfluenzavirusstĂ€mme.cite-ref-doi10-1126-scitranslmed-3006637-77-0[77] Ebenso wird versucht, die zellulĂ€re Immunantwort auf konservierte Bereiche der viralen Proteine zu lenken, bei denen weniger Fluchtmutationen entstehen können. Die Mutationsrate des Influenzavirus A liegt bei 0,000015 Mutationen pro Nukleotid und Replikationszyklus.cite-ref-78[78] Allerdings beeinflusst das bei einer Immunreaktion gebildete Repertoire an Antikörpern und zytotoxischen T-Zellen prĂ€gend ihre jeweilige Immundominanz, was die Anpassung der Immunreaktion bei spĂ€teren Infektionen mit verĂ€nderten Influenzaviren beeinflusst (AntigenerbsĂŒnde).
Antigenshift
Wird ein Organismus gleichzeitig von zwei Virusvarianten infiziert (Doppelinfektion) oder es tauschen zwei Viren gleichen Ursprungs unterschiedlich mutierte Gensegmente aus (wobei im letzteren Fall die VerĂ€nderungen geringer ausfallen), so kann es zu einer Neuzusammenstellung unter den je acht Genomsegmenten der beteiligen Influenzaviren kommen, in dem einzelne oder mehrere RNA-MolekĂŒle zwischen den Influenzaviren in einer doppelt infizierten Zelle ausgetauscht werden. Diesen Vorgang nennt man genetische Reassortierung, und sie kann im Menschen, aber auch in anderen Wirten, wie beispielsweise bei Vögeln und Schweinen erfolgen. Die so verursachten gröĂeren, als Antigenshift bezeichnete VerĂ€nderungen in den viralen OberflĂ€chenantigenen werden allein beim Influenza-A-Virus beobachtet (Shiftvarianten), allerdings kommen sie nur selten vor. Derartige VerĂ€nderungen können dann der Ursprung von Pandemien sein, von denen es im 20. Jahrhundert die von 1918 bis 1919 mit dem Influenza-A-Subtyp H1N1, 1957 mit H2N2, 1968 mit H3N2 und die von 1977 mit dem Wiederauftauchen von H1N1 gab.
UmweltstabilitÀt
Je nach Temperatur ist die UmweltstabilitĂ€t (synonym TenazitĂ€t) der Influenzaviren sehr unterschiedlich. Bei einer normalen sommerlichen Tagestemperatur von etwa 20 °C können an OberflĂ€chen angetrocknete Viren in der Regel zwei bis acht Stunden ĂŒberdauern. Bei einer Temperatur von 0 °C mehr als 30 Tage und im Eis sind sie nahezu unbegrenzt ĂŒberdauerungsfĂ€hig. Bei 22 °C ĂŒberstehen sie sowohl in Exkrementen wie auch in Geweben verstorbener Tiere und in Wasser mindestens vier Tage. Die LipidhĂŒlle des Influenza-Virus verĂ€ndert sich bei tieferen Temperaturen, wodurch das Virus stabilisiert wird und lĂ€nger pathogen bleibt.cite-ref-79[79] Oberhalb von 22 °C verringert sich allerdings die UmweltstabilitĂ€t der Influenzaviren sehr deutlich. Bei 56 °C werden sie innerhalb von 3 Stunden und bei 60 °C innerhalb von 30 Minuten inaktiviert.cite-ref-80[80] Ab 70 °C verliert das Virus sofort seine InfektiositĂ€t.
Als behĂŒlltes Virus ist das Influenza-A-Virus empfindlich gegenĂŒber Detergentiencite-ref-grayson-81-0[81]cite-ref-jeong-82-0[82] und organischen Lösemitteln wie Alkoholen (z. B. Ethanol, Isopropanol).cite-ref-grayson-81-1[81]cite-ref-jeong-82-1[82] Die metastabile FusionsdomĂ€ne des HĂ€magglutinins kann durch SĂ€uren irreversibel ausgelöst werden.cite-ref-83[83] DarĂŒber hinaus kann auch eine chemische oder physikalische Denaturierung zu einem Funktionsverlust der viralen Proteine fĂŒhren.cite-ref-84[84] Durch die Vielzahl an effektiven Desinfektionsmechanismen sind Influenzaviren relativ instabil im Vergleich zu anderen Viren (z. B. dem Poliovirus oder dem Hepatitis-B-Virus).
Vorkommen
Beim Menschen existieren die Influenzaviren und die durch sie ausgelösten Erkrankungen weltweit, allerdings kommen im Gegensatz zu den anderen Virustypen die Influenza-C- und -D-Viren nur gelegentlich vor. WĂ€hrend sich die Infektionen in gemĂ€Ăigten Klimazonen mit zwei Hauptwellen im Oktober/November und im Februar/MĂ€rz manifestieren, ist die InfektionshĂ€ufigkeit in tropischen Gefilden konstant mit einem oder zwei Höhepunkten in der Regenzeit.
Meldepflicht
In Deutschland ist nur der direkte Nachweis von Influenzaviren namentlich meldepflichtig nach § 7 des Infektionsschutzgesetzes, soweit der Nachweis auf eine akute Infektion hinweist.
In der Schweiz ist ein positiver laboranalytische Befund zu Influenzaviren (saisonale, nicht-pandemische Typen und Subtypen) meldepflichtig und zwar nach dem Epidemiengesetz (EpG) in Verbindung mit der Epidemienverordnung und Anhang 3 der Verordnung des EDI ĂŒber die Meldung von Beobachtungen ĂŒbertragbarer Krankheiten des Menschen. Zu einem Influenza-A-Virus des Typs HxNy (neuer Subtyp mit pandemischem Potenzial) ist sowohl ein positiver als auch ein negativer laboranalytischer Befund nach den genannten Normen meldepflichtig.
Weblinks
Commons
: Influenzaviren
â Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Influenzaviren
â BedeutungserklĂ€rungen, Wortherkunft, Synonyme, Ăbersetzungen
âą Robert Koch-Institut: Influenza Informationsportal
âą WHO: Global Influenza Surveillance and Response System (GISRS) Influenza-Epidemiologie weltweit, englisch
âą Influenza Research Database: FluDB Influenza-Forschungsdatenbank
Einzelnachweise
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